Was Uschguli ist
Ushguli ist nicht ein Dorf, sondern vier – Zhibiani, Chvibiani, Chazhashi und Murkmeli –, die entlang des jungen Enguri-Flusses auf etwa 2.100 m aufgereiht sind. Allein Chazhashi verfügt über mehr als 30 mittelalterliche Türme und ist als UNESCO-Weltkulturerbe geschützt. Über allem steht Shkhara (5.193 m), Georgiens höchster Berg, dessen Gletscherwand das Tal wie ein Vorhang verschließt.
Seit weit über tausend Jahren leben hier ununterbrochen Menschen, monatelang vom Schnee abgeschnitten. Genau diese Isolation hat die Türme, die Swanische Sprache und die Lebensweise bewahrt, die man heute noch in den Gassen beobachten kann – das Vieh, das in der Abenddämmerung an den Mauern aus dem 12. Jahrhundert vorbei nach Hause kommt.

Lamaria und Shkhara
Auf dem Hügel oberhalb von Zhibiani steht das Lamaria-Kirche (12. Jahrhundert), die meistfotografierte Silhouette in Swanetien – eine kleine Steinkirche an der größten Mauer Georgiens. Vom Dorf aus führt ein sanfter 8–9 km langer Talwanderweg zum Shkhara-Gletscher – der klassische Akklimatisierungstag, wenn Sie über Nacht bleiben.
Wie zu besuchen
- Zu Fuß – der richtige Weg: Die viertägige Mestia–Ushguli-Wanderung über Zhabeshi, Adishi und Iprali, Ankunft in Ushguli unter Shkhara am letzten Nachmittag. Ab 690 € mit Reiseleitung, Gästehäusern und Gepäcktransport.
- Bei einem 4x4-Tagesausflug: ~2 Stunden pro Strecke Mestia entlang der Enguri-Schlucht – machbar an einem Tag mit Zeit für Lamaria und Mittagessen im Dorf. Ordnen Sie es als Teil Ihres Programm.
- Auf Skiern: Im Winter laufen wir Freeride-Tage rund um Ushguli — abgelegene Leitungen in völliger Stille, weit weg von jedem Aufzug.
Wann kommen?
Juni bis Anfang Oktober zum Wandern – die Straße und die Wege sind zuverlässig geöffnet und die Gästehäuser sind in Betrieb. Winterbesuche sind möglich und unvergesslich, aber die Straße hängt vom Schnee ab; Wir kombinieren sie mit geführten Skitagen. Mai und November liegen dazwischen – wunderschön, stimmungsvoll und am besten denjenigen überlassen, die flexible Pläne haben.
Vier Tage, drei Dörfer, eine Gletscherflussüberquerung – und am Ende wartet Uschguli. So kommt man an.
Sehen Sie sich die Mestia-Ushguli-Wanderung an

